Geschichte der Fritz-Ulrich-Schule

Die Fritz-Ulrich-Schu­le wur­de ursprüng­lich als Volks­schu­le im Stadt­teil Böckin­gen errich­tet. Der Schul­be­trieb star­te­te in zwei Pha­sen: Im Sep­tem­ber 1968 an der Grund­schu­le, im Janu­ar 1969 auch für die höhe­ren Jahr­gän­ge. Die Fer­tig­stel­lung der Turn­hal­le im April des­sel­ben Jah­res voll­ende­te den Gebäu­de­kom­plex.

Aus Anlass des 80. Geburts­ta­ges des Heil­bron­ner Ehren­bür­gers Fritz Ulrich am 12. Febru­ar 1968, fass­te der Gemein­de­rat den Beschluss, die Schu­le im Rah­men der Ein­wei­hung am 8. Juli 1969 nach dem Heil­bron­ner Chef­re­dak­teur, SPD-Poli­ti­ker und lang­jäh­ri­gen Lan­des­in­nen­mi­nis­ter Fritz Ulrich zu benen­nen.

Am 4. Mai 1970 wur­de in der Böckin­ger Fritz-Ulrich-Schu­le das ers­te Schul-Schwimm­bad der Stadt ein­ge­weiht. Rek­tor Ernst Lie­ben­dör­fer bezeich­ne­te das Lehr­schwimm­be­cken damals als „Klein­od“, das der Schu­le hier geschenkt wor­den sei. Es ist bis heu­te das ein­zi­ge Schwimm­bad Böckin­gens. Der ers­te Platz, den die Fritz-Ulrich-Schu­le bereits 1972 bei einem von der Deut­schen Olym­pi­schen Gesell­schaft und von der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft orga­ni­sier­ten Schwimm­wett­be­werb errang, war der ers­te der vie­len, mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len Erfol­ge von Schwim­mern der Schu­le.

Die Fritz-Ulrich-Schu­le ist bereits seit dem Schul­jahr 12/13 Gemein­schafts­schu­le und gehört somit zu den Star­ter-Schu­len des Lan­des Baden-Würt­tem­berg. Die Ein­füh­rung der neu­en Schul­form unter Schul­lei­te­rin Chris­tia­ne Zie­mer erfolg­te damals durch die Ent­schei­dung des Kol­le­gi­ums und die Zustim­mung des Gemein­de­rats. Seit­dem ler­nen Kin­der in hete­ro­ge­nen Lern­grup­pen gemein­sam und nach Tisch­grup­pen­prin­zip.

Es zeig­te sich, dass bau­li­che Maß­nah­men gro­ße Aus­wir­kun­gen haben kön­nen: Nach einem tech­ni­schen Defekt am Antriebs­mo­tor einer Dach­lu­ke, wur­de die Turn­hal­le der Schu­le am 7. Novem­ber 2012 durch einen Brand völ­lig zer­stört. Im Febru­ar 2014 beschloss der Gemein­de­rat zunächst einen Turn­hal­len­neu­bau sowie eine Gene­ral­sa­nie­rung der gesam­ten Bau­sub­stanz der Schu­le. Spä­ter revi­dier­te die Stadt die­se Ent­schei­dung jedoch und beschloss den Umzug der Fritz-Ulrich-Schu­le in das ehe­ma­li­ge Gebäu­de der Ger­hard-Haupt­mann-Schu­le in die Karl­stra­ße 104. Der Umzug in die Innen­stadt wur­de im Febru­ar 2018 – also mit­ten im Schul­jahr – voll­zo­gen. Mit damals 17 Lern­grup­pen, 40 Lern­be­glei­tern und ton­nen­wei­se Lern­ma­te­ri­al zog die Fritz-Ulrich-Schu­le inner­halb Heil­bronns von Wes­ten nach Osten – und bekam so wie­der eine Turn­hal­le sowie eine eige­ne Hal­te­stel­le der S‑Bahn-Linie 4.

Im Som­mer 2018 wech­sel­te Zie­mer in lei­ten­der Funk­ti­on in den Per­so­nal­rat. Nach ein­jäh­ri­ger Vakanz konn­ten Schü­ler­schaft und Kol­le­gi­um zum 1. Juli 2019 die neue Schul­lei­te­rin, Dr. Uta Dany, will­kom­men hei­ßen.

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