+++ Erzähle von deinem Alltag +++

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler,

ihr alle wisst, dass wir uns gera­de in einer für uns alle ein­ma­li­gen Situa­ti­on befin­den. Nie­mand von uns hat etwas Ähn­li­ches wie die Coro­na-Kri­se schon ein­mal erlebt. Wir haben alle schon Schö­ne­res erlebt, man­che viel­leicht auch Schlim­me­res, aber die­se Situa­ti­on ist neu. Das wird ver­mut­lich auch spä­te­re Genera­tio­nen inter­es­sie­ren!

Ihr habt euch im Fach Geschich­te häu­fi­ger mit Quel­len aus­ein­an­der­ge­setzt. Quel­len sind Hin­wei­se aus der Ver­gan­gen­heit – Bil­der, Tex­te, Bau­wer­ke, All­tags­ge­gen­stän­de und vie­les mehr von frü­her.

Am leich­tes­ten zu nut­zen sind Text­quel­len ver­schie­dens­ter Art. Am liebs­ten sind uns natür­lich Berich­te von Zeit­zeu­gen – sie neh­men deut­lich Stel­lung und geben tie­fe Ein­bli­cke in ein bestimm­tes The­ma ihrer Zeit. Dadurch erfah­ren wir viel über ver­schie­de­ne Sicht­wei­sen und das Leben in frü­he­ren Zei­ten.

Wie ihr wisst, endet die Geschich­te nie – die der­zei­ti­ge Gegen­wart ist die Ver­gan­gen­heit von mor­gen. Es gibt den Spruch „Ges­tern war heu­te noch mor­gen“. Auch unser „heu­te“ wird ein­mal „ges­tern“, also Ver­gan­gen­heit sein. Eines Tages wer­den sich Geschichts­wis­sen­schaft­ler, Leh­rer und Schü­ler fra­gen: Wie war das damals? Die konn­ten ja 2020 wochen­lang nicht in die Schu­le gehen… wochen­lang ihre Freun­de nicht tref­fen… Das war bestimmt für alle ganz schön hef­tig. Aber viel­leicht auch für jeden anders…?

Eure Aufgabe:

Ihr berich­tet uns von euren Erleb­nis­sen, von eurem All­tag in die­ser Zeit. Erzählt eure per­sön­li­che Geschich­te!
Wir wol­len wis­sen, was euch in die­ser beson­de­ren Zeit beschäf­tigt. Wie ver­bringt ihr eure Tage? Wen seht ihr noch? Mit wem sprecht ihr? Ver­steht ihr euch durch die­se Kri­se bes­ser mit eurer Fami­lie? Oder gibt es zuhau­se stän­dig Zoff, weil man sich nicht aus dem Weg gehen kann? Was berei­tet euch Sor­gen? Was fin­det ihr rich­tig cool an der gan­zen Sache?
Eure Berich­te schaf­fen das Wis­sen von mor­gen. Dafür müsst ihr nicht alles per­fekt aus­drü­cken kön­nen. Jeder klei­ne Hin­weis kann für spä­ter hilf­reich sein!

Am ein­fachs­ten ist es, wenn ihr einen Text schreibt. Ihr könnt aber auch foto­gra­fie­ren, ein Video auf­neh­men, eine Col­la­ge machen etc. Oder ihr inter­viewt euch gegen­sei­tig am Tele­fon oder im Inter­net oder nehmt euch selbst auf. Eurer Krea­ti­vi­tät sind kei­ne Gren­zen gesetzt!

So funktioniert’s:

Schickt eure Bei­trä­ge zusam­men mit die­sem (unten aus­ge­füll­ten) Blatt ana­log an die Schu­le (FUS, Karl­stra­ße 104, 74076 Heil­bronn) oder digi­tal bis zum 20. Mai 2020 an: preissler@fus-hn.de bzw. froemel@fus-hn.de oder über das Han­dy.

Bei Fra­gen oder Pro­ble­men…, mel­det euch!

Was bringt’s?

Die krea­tivs­ten Pro­jek­te wer­den durch eine Aus­wahl­kom­mis­si­on der Frit­ze prä­miert und bekom­men einen Preis. Die Aus­wahl­kom­mis­si­on wird die bes­ten Arbei­ten der ver­schie­de­nen Alters­stu­fen prä­sen­tie­ren, die Gewinner*innen vor­stel­len und die Prei­se über­rei­chen. Eure ein­ge­reich­ten Arbei­ten wer­den, sofern ihr das möch­tet, auf der Home­page aus­ge­stellt.

Lie­be Grü­ße von euren Lernbegleiter*innen

Das könnte dich auch interessieren …

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung